Robin Geisser

Die Brüder Gregory, Pascal und Robin Geisser führen das Familienunternehmen Geflügel Gourmet AG bereits in dritter Generation. Zu Ihren Spezialitäten zählen neben Ribelmais-Poularde, Enten und Festtruthähnen diverse weitere Geflügelarten. Im eigenen Schlachthof werden mit modernsten Produktionsanlagen täglich 3000 Poularden verarbeitet. Artgerechte Aufzucht und Verarbeitung von Geflügel liegen Robin Geisser sehr am Herzen und machten Ihn 2016 zum Culinarium-König.

www.gefluegelgourmet.ch

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Maismärchen mit Flügeln

Sein Name: Robin Geisser. Sein Wundermittel: die Ribelmais-Poularde. Sein Beruf: Geflügelzüchter. Seit der Gründung der Geflügel Gourmet AG 2008 werden Edelgastronomen aus der gesamten Region seitdem mit dem gelblichen Fleisch der langsam gewachsenen Ribelmais-Poularden versorgt. Ihr hervorragender Geschmack rührt neben der Maisfütterung auch vom hohen Anteil an intramuskulärem Fett. «Statt fünf Wochen vergehen bei unseren Poularden sieben bis zehn Wochen bis zur Schlachtung», erläutert Geisser. Eine reguläre Poularde wiege nach 35 Tagen über zwei Kilo. «Unser Ribelmaishuhn bringt nach 35 Tagen erst ein Kilo Gewicht auf die Waage. Wir erhalten also besseres und festeres Fleisch.» Die lange Wachstumsphase mache den Qualitätsunterschied aus. «Durch die artgerechte Mast sind unsere Tiere ausserdem viel seltener krank.»

Nicht nur anspruchsvolle Gastronomen danken es Geisser. Auch der Trägerverein Culinarium krönte ihn 2016 zum König für exzellente Regionalprodukte. Seit die Firma 2015 einen Schlachthof in Staad umgebaut hat, bietet sie alles aus einer Hand an: Ein Teil der ausgebrüteten Küken landet auf den 30 benachbarten Bauernhöfen zwischen Alp und Bodensee, mit denen die Geissers kooperieren. Dort fressen die Tiere die Pellets, die zu mindestens 50 Prozent aus Ribelmais bestehen. Nach der Wachstumsperiode werden sie dann von den Brüdern in den nur wenige Kilometer entfernten Schlachthof gebracht. «Der einzelne Bauer muss sich selbst um nichts kümmern», sagt Geisser. Etwa 3000 Poularden können in der kleinen Schlachterei täglich verarbeitet werden. Die eher geringe Kapazität passt in das exklusive Konzept der Gourmet-AG. «Wir setzen seit der Gründung vor allem auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Begeisterte Gastronomen empfehlen uns weiter.»