Daniel Eschbach

Seit 2011 führt Daniel Eschbach mit seiner Familie die Eierproduktion in Diegten BL. Rund 9000 Freilandhühner legen dort durchschnittlich 300 Eier pro Tag. Fast 365 Tage pro Jahr ist Daniel Eschbach mit seiner Familie für seine Hühner da. Pro Jahr verspeist ein Mensch in der Schweiz etwa 180 Eier, auch die Familie Eschbach zählt sich dazu. Denn seine eigenen Eier mag Daniel Eschbach immer noch am liebsten.

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Das Gelbe vom Ei

Der Blick hinunter auf das Diegtertal ist atemberaubend. Idylle pur auf dem Hof von Familie Eschbach oberhalb von Diegten (BL). Im Hintergrund sind die gackernden Hühner zu hören, welche im Gehege umherschwirren und den Auslauf auf der Wiese vor dem Stall geniessen. Für Eschbach‘s bleibt wenig Zeit, die schöne Umgebung zu geniessen. Er kontrolliert lieber noch einmal eine Lieferung Eier auf ihre Qualität, bevor sie mit dem Lastwagen den kurzen Weg zu den Käufern….

Die Qualität der Eier liegt dem vierfachen Familienvater am Herzen. „Die Hygiene hat für mich höchste Priorität. Ich kann Unordnung nicht ausstehen.“ Man glaubt es ihm aufs Wort. Sowohl der Vorplatz als auch die überdurchschnittlich grossen Ställe sind blitzblank gewischt. Jedes Arbeitsgerät steht am vorgesehenen Ort.

Die rund 9000 Freiland-Hühnern sind Eschbachs Element, seit die Familie 2011 auf Eierproduktion umgestellt hat. Fast das ganze Jahr ist Daniel Eschbach für seine Hühner da. „Ich gönne mir mit meiner Familie eine Woche Skiferien und einige Freitage. Mehr Ferien will ich gar nicht.“ Auch das Leben seiner Hühner ist durchgetaktet. Der Tagesrhythmus streng reguliert. Morgens um 3 Uhr 30 geht’s los. Lichterlöschen ist um 18.30 Uhr. „Dann müssen alle Hühner wieder im Stall sein.“

Unterstützt wird er von seiner Frau Brigitte und den Kindern. Dies ist auch nötig: „Am Abend dauert es rund eine Stunde, bis alle Hühner wieder im Stall sind“, zählt Eschbach nur eine von vielen Arbeiten auf. Sagt’s und macht sich mit einer Schachtel Eier vom eigenen Hof auf den Weg in die Küche. „Die mögen auch wir am liebsten“, meint Daniel Eschbach und lacht herzhaft.